Meike Pesch

Meike Pesch wurde 1969 in Hannover geboren. Bereits mit drei Jahren wurde sie durch einen Frühförderungskurs in der Musikschule Hannover an die Musik herangeführt. Mit fünf Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Klavier, mit neun Jahren erweiterte sie ihr instrumentalspiel um das Instrument Violoncello ; bereits mit 15 Jahren unterrichtete sie Streicherklassen im Ratsgymnasium Hannover.

Von 1982 bis -88 nahm sie jährlich am Wettbewerb Jugend musiziert mit Preisen auf Regional-, Landes und Bundesebene teil; zuletzt gewann sie den Bundeswettbewerb 1988 mit ihrem Trio. Zahlreiche Konzerte mit ihrem Klaviertrio schlossen sich im In- und Ausland an.

Damit war ihre Entscheidung, ihre Leidenschaft zur Musik zum Beruf zu machen, geboren.

Von 1988-93 studierte sie bei Professor Renate Werner in Stuttgart den Diplom Studiengang Klavier. Es schlossen sich der Studiengang der künstlerischen Ausbildungsklasse und der Kammermusik bis zum Jahr 1998 bei Professor Felix Gottlieb und Professor Hansheinz Schneeberger in Freiburg an.

Parallel studierte sie ab dem Jahr 1994 an der Albert Ludwig Universität in Freiburg Germanistik.

Seit 1993 unterrichtete sie an der Musikschule St. Georgen- Furtwangen im Schwarzwald und wurde dort kurz darauf stellvertretende Leiterin.

Wesentliche künstlerische Impulse bekam sie durch Meisterkurse und das regelmäßige Zusammenarbeiten mit namenhaften Musikern wie Bruno Canino, Prof Denis Zsigmondy , Sergio Azzolini und Yfrah Neaman.

Von 1999-2002 wechselte sie als Lehrkraft an die Musikschule Cuxhaven. 2000 und 2002 wurden ihre beiden Kinder Wolfgang und Kerstin geboren. 2001 zog sie mit ihrem Mann nach Rotenburg. Dort nahm sie ihre  Lehrtätigkeit 2013 an der Kreismusikschule Rotenburg auf.

Hier übernahm sie 2018 die stellvertretende Leitung der KMS. Nach der erfolgreichen Ausbildung im Lehrgang „Führung und Leitung einer Musikschule“ 2019 in Trossingen übernahm sie am 1.8.2020 die Leitung der Kreismusikschule Rotenburg.

Neben ihrer Überzeugung, dass es auch in Rotenburg für jeden Menschen die Möglichkeit geben muss, in der Musikschule „sein zuhause“ zu finden,- ganz unabhängig von Herkunft und finanziellen Hintergrund,- schlägt ihr Herz für die Kammermusik, in welcher sie in unterschiedlicher Besetzung sich regelmäßig aufstellt und im Konzerten auftritt.